Deutscher Fußballbund plant Drohneneinsatz bei jedem Länderspiel: Abbruch besser als Blamage

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In der DFB-Zentrale im Hermann-Neuberger-Haus in Frankfurt begannen heute morgen die ersten Testflüge mit einer Drohne vom Typ AirRobot. (Foto: Padaluun)
In der DFB-Zentrale im Hermann-Neuberger-Haus in Frankfurt begannen heute morgen die ersten Testflüge mit einer Drohne vom Typ AirRobot. (Foto: Padaluun)

(an) Nachdem gestern das Länderspiel Serbien gegen Albanien aufgrund von Ausschreitungen nach Einsatz einer Drohne mit albanischer Fahne abgebrochen wurde, plant der Deutsche Fußball-Bund nun den Einsatz von Drohnen in jedem Länderspiel. Aus dem DFB-Präsidium liess man verlauten, dass es immer noch besser sei, ein Spiel zu annulieren und abzubrechen, als weitere Blamagen einzustecken.

Strittig sei nur, welche Fahne oder welches Symbol die Drohnen in die Länderspielstadien tragen sollen. Dazu werde noch konstruktiv diskutiert, so ein Mitglied des Fußball-Bundes. Man müsse die Fahne jedes Mal neu aussuchen, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Fakt sei aber, dass man schon zum Spiel am 14. November gegen den Angstgegner Gibraltar auf die Drohne setzen werde. Hier könne man sich ein Composing aus der spanischen Flagge mit der Flagge von Gibraltar vorstellen. Man musse nur einen gelben und roten Farbbalken zur Flagge Gibraltars hinzufügen, so dass die Fahne der englischen Enklave dann der einer spanischen Provinz gleiche. Das sollte dann reichen, so der DFB-Vertreter.

 

In der DFB-Zentrale im Hermann-Neuberger-Haus in Frankfurt begannen heute morgen die ersten Testflüge mit einer Drohne vom Typ AirRobot. (Foto: Padaluun)
In der DFB-Zentrale im Hermann-Neuberger-Haus in Frankfurt begannen heute morgen die ersten Testflüge mit einer Drohne vom Typ AirRobot. (Foto: Padaluun)

Joachim Löw sagte nach dem enttäuschenden Spiel gegen Irland: „Wir werden gegen Gibraltar gewinnen und alle Kräfte bündeln. Dann sind wir im nächsten Jahr wieder da.“ Der von Bundestrainer zur Schau gestellte Optimismus für das anstehende Spiel werde im DFB-Präsidium mit Skepsis begegnet, nachdem die DFB-Elf bislang in der Qualifikation zur Europameisterschaft glücklos operierte. „Nur wenn wir sehr zügig nach Anpfiff schnelle Tore schießen sollten , bleibt die Drohne vorerst im Kasten“, so der DFB-Informant, „wir können sie ja jederzeit starten.“

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